Forschung

Über den Dialog

Die deutsche Bundesregierung bekennt sich nachdrücklich zur Übernahme globaler Verantwortung als unabdingbare Voraussetzung zur Umsetzung des Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung. Auf dem G8-Gipfel (2007) in Heiligendamm wurde beschlossen, in einen Dialog mit aufstrebenden Schwellenländern (O5) zu treten und eine international abgestimmte Forschungsagenda über zentrale Themen wie z. B. soziale Gestaltung der Globalisierung, Innovationen, Energie- und Ressourceneffizienz und Klimaschutz zu entwickeln. Dieser Dialog trägt zur Umsetzung der vorrangigen Ziele der Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung bei.

Der Nachhaltigkeitsdialog unterstützt die Umsetzung der primären Ziele der Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung. Dazu sollen Forschung und Entwicklung einen wesentlichen Beitrag leisten. International koordinierte Forschungsagenden sind eine Voraussetzung dafür, dass Forschung nachhaltige Lösungen für die globalen Herausforderungen des Klimawandels und der effizienten Energie-, Flächen- und Wassernutzung sowie neue Umwelttechnologien liefert. Aus diesem Grund hat das BMBF mit den aufstrebenden Schwellenländern Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (BRICS) eine strukturierte forschungspolitische Dialogreihe zu Nachhaltigkeitsthemen ("D4S") initiiert.

Es geht in erster Linie um die Frage, wie Forschung und Technologieentwicklung möglichst wirkungsvoll zu einer dauerhaften wirtschaftlichen Entwicklung beitragen können, die ökologisch nachhaltig und sozial gerecht ist. Mit strategisch wichtigen Partnern werden Erfahrungen aus öffentlicher und privater Nachhaltigkeitsforschung ausgetauscht und für die Formulierung gemeinsamer Initiativen genutzt. Die Wirkung forschungsbasierter Lösungen wird auf diese Weise gesteigert und langfristige Zukunftsmärkte werden erschlossen.

Der internationale Dialog zur Nachhaltigkeitsforschung ergänzt die Hightech-Strategie und die Internationalisierungsinitiative des BMBF. Entwicklungs- und Schwellenländer verfügen über eine wachsende wissenschaftliche Kompetenz und spielen bei der Bewältigung globaler Herausforderungen eine wichtige Rolle. Wissenschaftliche Zusammenarbeit kann einerseits zur Problemlösung vor Ort beitragen, andererseits aber auch wachsende Märkte für die deutsche Wirtschaft erschließen. Das BMBF hat daher die Initiative ergriffen, gemeinsam mit den BRICS-Staaten einen Dialog zur Nachhaltigkeit zu entwickeln und diesen weiter zu vertiefen.

Der Dialog für Nachhaltigkeitsforschung liefert wichtige Impulse auf drei Ebenen: 

  1. Stärkung der binationalen wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (z. B. in den Bereichen Wasser, Energie, Abfall, Landnutzung sowie Klima- und Umweltmonitoring)
  2. Unterstützung der jeweiligen nationalen Forschungsrahmenprogramme (FONA in Deutschland) und Formulierung der internationalen Forschungsagenda (G8+5)
  3. Stärkere Verbreitung der Ergebnisse durch intensive Öffentlichkeitsarbeit.
  • Forschung

    Hintergrundinformationen

    Traditionelle Industrialisierungs- und Wachstumsprozesse erweisen sich zunehmend als Bedrohung für das globale Klima und für die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen.
    [mehr] (URL: http://www.dialogue4s.de/de/117.php)
  • Forschung

    Ziele

    Diese Seite enthält Informationen zu den allgemeinen Zielen des Nachhaltigkeitsdialogs.
    [mehr] (URL: http://www.dialogue4s.de/de/119.php)
  • Forschung

    Partner

    Diese Seite enthält Informationen zu den deutschen Projektpartnern im internationalen Dialog zur Nachhaltigkeitsforschung.
    [mehr] (URL: http://www.dialogue4s.de/de/121.php)

Dokumente

Forschung für Nachhaltige Entwicklungen - Langfassung (DIN-A4) - 68 Seiten
[PDF - 1,89 MB]

Forschung für Nachhaltige Entwicklungen - Kurzfassung (DIN-A5) - 18 Seiten
[PDF - 449,7 kB]

 

Hier kann der D4S-Flyer (in englischer Sprache) heruntergeladen werden.
(barrierefrei)
[mehr...]

Gerne können sie auch weitere Exemplare über uns bestellen.
[mehr...]