Traditionelle Industrialisierungs- und Wachstumsprozesse erweisen sich zunehmend als Bedrohung für das globale Klima und für die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen.
Wissenschaft und Technologieentwicklung spielen bei der Erarbeitung nachhaltiger Lösungen und Förderung von Innovationen zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz und zur Verringerung von Treibhausgasemissionen eine immer wichtigere Rolle.

Das deutsche Forschungs- und Innovationssystem stellt sich dieser Verantwortung. Seit 2005 wird das Rahmenprogramm "Forschung für die Nachhaltigkeit" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) umgesetzt und finanziert. Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie und der Hightech-Strategie der Bundesregierung spielt die internationale wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit eine wichtige Rolle bei der Sicherung einer nachhaltigen Zukunft.
Im "Gleneagles-Dialog über Klimawandel, saubere Energie und nachhaltige Entwicklung" und dem "Heiligendamm-Prozess" wird eine internationale Forschungsagenda zur gemeinsamen Bewältigung globaler Herausforderungen gefordert. Deutschland, Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika machen dabei den Anfang.